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Museum Guide in German |
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DER ALTE OPERATIONSSAAL, MUSEUM UND KRÄUTERBODEN Article on the Museum Guide in German INFORMATIONSBLATT
Das Museum mit dem alten Operationssaal stellt Londons erstaunlichsten historischen Innenraum dar. Es befindet sich im Dachstuhl der St. Thomas Kirche (Stadtteil Southwark), an der ursprünglichen Stelle des St. Thomas Krankenhauses. Ausstellungen: v Der älteste, noch existierende, Operationssaal des Landes aus
dem Jahre 1822, also aus der Zeit, vor Narkose und Sterilität. Ein kleiner Teil der Austellung ist Florence Nightingale gewidmet, sowie den von ihr initiierten Neuerungen im Bereich der Krankenpflege. Die Frühe Geschichte des St. Thomas Krankenhauses Das St. Thomas Krankenhaus wurde im 13. Jahrhundert gegründet, nachdem ein früheres Hospital in Southwark, das in einem Dokument aus dem Jahre 1212 als Altes Hospital' bezeichnet wurde, durch einen Brand zerstört worden war. Ein gemischter Orden von Augustinermönchen und -nonnen, die ihr Leben St. Thomas gewidmet hatten, gab Armen, Kranken und Obdachlosen Unterkunft und Pflege. Das Krankenhaus wurde, wie viele andere religiöse Einrichtungen in der Reformationszeit aufgelöst, 1551 jedoch wiedereröffnet. Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Krankenhaus und die Kirche unter Thomas Cartwright im größeren Rahmen umgebaut. Bei dem Neubau der Kirche schuf Thomas Cartwright ein relativ großes Dachgeschoß, das im 18. Jahrhundert von den Apothekern des Hospitals als Kräuterkammer genutzt wurde.
Die Errichtung des Operationssaals 1822 wurde ein Teil der Kräuterkammer in einen Operationssaal umgebaut.
Dieser etwas seltsame Platz für einen Operationssaal - direkt oberhalb
des Schiffes der Hospitals- und Pfarrkirche - hatte seine Existenz der
benachbarten Frauenstation zu verdanken. Vor dieser Zeit waren Operationen
auf der Station durchgeführt worden. Florence Nightingale und die Schließung des Krankenhauses und Operationssaals 1859 kam Florence Nightingale mit St. Thomas in Kontakt, die hier ihre
berühmte Schwesternschule errichtete. Das Krankenhaus beschloss wenig
später umzusiedeln, als die Eisenbahngesellschaft anbot, wesentliche
Teile des Krankenhausgeländes aufzukaufen. 1862 begann die Umsiedelung
nach Lambeth, wo der Neubau des Krankenhauses noch heute steht. Mit der
Umsiedlung wurde der Operationssaal geschossen, und erst 1956 wiederentdeckt. Bei den Patienten handelte es sich hauptsächlich um die Armen der
Gesellschaft. Von ihnen wurde erwartet, sich - soweit möglich - an
ihren Behandlungskosten zu beteiligen. Reiche Patienten wurden eher zu
Hause als im Krankenhaus behandelt und operiert. Die Patienten des alten
Operstionssaales waren ausschließlich Frauen, die Männerstation
besaß einen eigenen Operationssaal. Narkose und sterile Chirurgie Durch den Umbau 1703 erhielt die St. Thomas Kirche eine ungewöhnlich
große Dachkammer. Sie wurde, soweit wir heute wissen, von dem Apotheker
des St. Thomas Krankenhauses genutzt, um Heilkräuter aufzubewahren
und zu verarbeiten. Sein Büro und sein Laden befanden sich etwas
weiter entfernt in der St. Thomas Street. Wahrscheinlich wurde die Dachkammer
wegen ihrer Trockenheit als Kräuterspeicher gewählt.
Öffnungszeiten: Sieben Tage die Woche, von 10.30-17.00 Uhr ÖffentlicheVorlesungen und Veranstaltungen sind dem Faltblatt oder der Website zu entnehmen. Gruppen sollten sich nach Möglichkeit im Voraus anmelden. Jede angemeldete Gruppe erhält einen Vortrag im Hörsaal (Operationssaal) ohne Aufpreis. Falls gewünscht, auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten. Anfahrt: Zwei Minuten Fußweg von der London Bridge U-Bahn Station
(Northern und Jubilee Line) und dem London Bridge Bahnhof. Museumspädagogik: Auf Anfrage senden wir Ihnen gern ein Informationspaket speziell für Lehrer. Weitere Auskünfte unter: Tel: 0044 (0) 20 7188 2679
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